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Guter Start ins neue Jahr

Mit einem Sieg im Auswärtsspiel gegen Rostock eroberten die 66ers Platz 2 der Tabelle. Die Zuganreise am frühen Sonntagmorgen verlief nachdem alle den richtigen Zug gefunden hatten, ohne Probleme. Der Start ins Spiel begann mit einem 7:0-Lauf. Auch anschließend bekamen die Rostockerinnen keinen Zugriff auf die Offense der Sexy Sixers, so dass es am Ende des 1. Viertels schon 21:5 stand. Dabei erzielte Bente 10 ihrer insgesamt 19 Punkte. „Vielleicht sollte ich öfter mal Urlaub in der Sonne machen, anstatt zu trainieren. Man kann ja schließlich auch übertrainiert sein", fasste sie den überraschend guten Start nach der Winterpause zusammen.

Auch das 2. Viertel entschieden die 66ers klar für sich. Anne, die sich heute nur um ein Taxi kümmern musste, anstatt selbst den Bürgerbus zu fahren, brauchte bemerkenswerterweise nur ganze 4 Minuten, um 8 Punkte zu erzielen. Mit einer soliden Führung von 22 Punkten ging es in die Halbzeitpause (36:14). Diese wurde dann vor allem dazu genutzt, um sich zu erholen und den Taschentücherhaufen vor der Bank weiter wachsen zu lassen. Aber auch der Frage, warum es wohl so nach Erdbeeren rieche, wurde selbstverständlich nachgegangen.

Im 3. Viertel schien der Korb wie vernagelt und trotz teilweise guter Spielzüge konnte oft nicht gut abgeschlossen werden. Selbst Oschi traf heute nicht ihre „Lieblingskorbleger mit Gegenspieler an der Seite und Ellenbogen raus", wie sie selbst nach dem Spiel resümierte. Die sechs erzielten Lüneburger Punkte wurden allerdings von den Rostockerinnen unterboten, die in 10 Minuten nur 4 Zähler verbuchen konnten (42:18).

Auch das letzte Viertel konnten die 66ers für sich entscheiden. Bente baute in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin den Vorsprung schnell auf 28 Punkte aus (50:22). Anschließend übernahmen Oschi und Lena und lieferten weitere 9 Punkte zum 59:24 Endstand.

Insgesamt hieß es also wie vom Taxifahrer so schön zusammengefasst: „Manchmal muss man eben auch dreckig gewinnen können." Und auch Coach Nina war sichtlich erleichtert über den Sieg, wie sie der Bürgermeisterin per SMS mitteilte.
Am nächsten spielfreien Wochenende können alle ihre Erkältungen und sonstigen Wehwehchen auskurieren (oder falls sie noch nicht verschwunden sein sollten auch überschminken ;) und sich mental auf das Nachbarschaftsduell gegen die Harburg Baskets einstimmen. Für die nächsten Spiele sollte man das Niveau jedoch etwas anheben, um sich auch hier die entsprechenden Siege sichern zu können... Dabei ist jedoch nicht zu vergessen: FFF (Fun,Fun,Fun!;)

Für die 66ers spielten: Bente (19/2), Oschi (12), Anne (10) Annika (5/1), Jana und Lena (je 5), Camilla (2), Krusi (1).

Kurz vorm Fest...

..wurden auch wir noch beschenkt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Optiker Schröder aus Boizenburg für die Spende zweier neuer Trikotsätze, in denen wir wie immer eine top Figur abgeben.

66ers Dezember 2016

Wir wünschen außerdem allen Unterstützern und Begleitern ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr!

Geschenke für ETV

Mit 51:61 verlieren die 66ers gegen den ETV Hamburg.
Der Spielverlauf lässt sich kurz zusammenfassen. Wir starteten mit vielen schlechten Pässen, Ballverlusten, einer zu laschen Defense und einer mageren Trefferquote ins Spiel (Man hätte denken können, es ist Sonntag) und ließen insbesondere die 1,90m große Spielerin Tusek von ETV nach Belieben punkten (10 ihrer insgesamt 20 Punkte machte sie bereits im 1. Viertel).
Zwischenstand 1. Viertel: 21:12.

Zwar konnten wir die folgenden drei Viertel ausgeglichen gestalten, schafften es aber zu keiner Zeit in den "Gewinnermodus" umzuschalten - die Punkteausbeute blieb mager, die Defense zu lückenhaft. Lichtblicke waren einige schöne Aktionen zum Korb von Bente und Jana, die durch die Schiedsrichter leider zu selten belohnt wurden.

Nun starten wir als Tabellenzweiter in die Rückrunde (Wer hätte das gedacht?!) und treffen dort bereits am 8.1. auf die Damen aus Rostock. Bis dahin wird auch über die freien Tage fleißig trainiert.

Die Punkte für die 66ers: Anne (13), Bente (8), Jana (8), Oschi (8), Annika (6), Camilla (6), Nina (2), Lea, Lena und Krusi (unterstützte das Coaching)

Warm im 4. Viertel

Einen weiteren Sieg konnten die 66ers am vergangenen Samstag in Ahrensburg einfahren. Nach kleineren Schwierigkeiten, die Halle inmitten einer riesen Baustelle zu finden, fand die Bürgermeisterin dann doch noch die offene Pforte und führte ihr Team zur richtigen Halle.

15 Minuten vor Spielbeginn konnten die 66ers dann erst mit dem Warm-Up in den nagelneuen Trikots beginnen (Vielen Dank nochmal an unseren Sponsor!). Dementsprechend schleppend verlief auch der Spielstart auf Seiten der Lüneburgerinnen. Die Ahrensburgerinnen begannen mit einer Ganzfeldpresse, was anfangs zu vielen unnötigen Turnovern auf den Seiten der 66ers führte. Es konnte jedoch trotzdem relativ konstant gepunktet werden. Vor allem unsere Bürgermeisterin erwischte einen guten Start und erzielte im 1. Viertel gleich 10 der 17 Punkte (17:16).

Ähnlich verlief das 2. Viertel. Die 66ers kamen jedoch öfter durch Rebounds an leichte Punkte. Hier ist wieder einmal Jana hervorzuheben, die wie immer eine top Reboundarbeit leistete. Da der Ball auf Seiten der Ahrensburg Twisters oft nicht den Weg in den Korb fand, konnten die 66ers mit einem Buzzer Beater per Floater von Bente (wie im Training mit Coach Nina zuvor oft geübt) und einer 11-Punkte-Führung in die Halbzeitpause gehen (36-27).

Auch das 3. Viertel begann wieder eher suboptimal für die 66ers. Doch eine Umstellung auf eine 2-3-Zonenverteidigung sorgte für viele Ballgewinne und einfache Punkte. Und auch im Set-Play gelang es den 66ers häufig durch gutes Passspiel, freie Würfe heraus zu spielen, die dann oft auch ihren Weg in den Korb fanden. Außerdem konnte die Ganzfeldpresse von Ahrensburg oft durch schnelle Pässe und Fastbreaks geknackt werden (FFF eben, jetzt weiß ich ja auch wofür es steht ;). Mit eher wenig Faust, dafür aber mit vielen Fastbreaks und noch mehr Fun konnten die 66ers das 3. Viertel dann schließlich mit einer Führung von 12 Punkten beenden (54-42).

Für das 4. Viertel einigte man sich auf eine 2-3-Zone nach Korberfolg. Beim Ansagen dieses Systems hielten sich vor allem die Bürgermeisterin und Bente an das Prinzip „Doppelt hält besser". So gelang es jeder im Team rechtzeitig ihre Position einzunehmen und es konnten viele Ballgewinne erzielt werden. In der Offense zeigte sich erneut die Routine der „Oldies but Goldies" und auch hier konnte wieder konstant durch gutes Teamplay gepunktet werden. Vor allem Bente zeigt sich sehr erfreut darüber: „Ich bin froh, dass ich endlich in einem Team angekommen bin, das wie eine Mannschaft spielt. Bei uns kann jeder scoren, wir spielen super als Team zusammen und dank Oschi weiß ich jetzt auch, dass niemandem aufgrund eines Fehlers der Kopf abgerissen wird ;). Es ist echt super, wie die goldigen Oldies uns Youngster aufgenommen haben und wir nun zusammen das Spielfeld rocken oder im Training eben als „Dancing Crabs" die Tanzfläche bzw. den Hallenboden..."

Nun freuen wir auf unser letztes Spiel für dieses Jahr, in dem wir nächste Woche Samstag auf den ETV treffen werden und uns dann hoffentlich einen weiteren Sieg sichern können.

Für die 66ers spielten: Annika (14/1), Bente (14), Anne (13), Camilla (12), Nina (10), Lea (7), Jana (7), Lena (2), Krusi (unterstützte erneut das Coaching).

Wir können auch hässlich...

...entgegen der Erfahrungen aus der letzten Saison, reichen 52 Punkte eben manchmal auch zum Sieg. Mit einem Endstand von 52:49 konnten sich die 66ers am Samstag gegen das junge und sehr schnelle Team des SC Rist Wedel durchsetzen. "FFF" - Fun, fast break und "Fairteidigung" lautete die Parole fürs Spiel, die den 1. Damen zuletzt einige Erfolge bescherte, aber an diesem Abend nicht gänzlich aufging.

Während die jungen Damen in grün-gelb mit einer 100-prozentigen Trefferquote in das Spiel starteten, gelangen den 66ers bis zur dritten Minute nur 100-prozentige Turnover. Doch dann wachten die 66ers, insbesondere defensiv, auf und konnten den Rückstand Punkt um Punkt egalisieren. Insbesondere Bente und Jana machten einen guten Job und kamen während des weiteren Verlaufs des 1. Viertels auf 8 Punkte (1. Viertel: 12:7).

Wedel dagegen wirkte nun bis weit ins zweite Viertel offensiv hilf- und ideenlos und blieb bis zur 18. Minute ohne Korberfolg (15 Min!!!), während die 66ers zwar wenig, aber dafür konstant punkteten. Nach einem kleinen Polster von 14 Punkten (24:10) erlaubten sich die Lüneburgerinnen ein paar Unachtsamkeiten, sodass Wedel bis zur Halbzeit wieder auf 26:19 verkürzte.

Das dritte Viertel startete wie das erste. Wedel zeigte sich treffsicher und gestattete den 66ers lediglich sieben Punkte. Zudem mussten die Heideladies bereits in der 28. Minute den Verlust ihrer Bürgermeisterin Annika verkraften, die das Spielfeld mit ihrem 5. Foul verließ und die Verantwortung somit an ihre Dorfgemeinschaft delegierte und diese mental von der Bank aus unterstützte. 33:34 endete das dritte Viertel aus Sicht der SexySixers, die sich das Spiel gegen starke Risterinnen etwas entspannter vorgestellt hatten.

In der 34. Minute konnten die Damen aus Wedel mit drei Punkten in Führung gehen. Doch nun zeigte sich die Routine der 66ers. Anne verwandelte nervenstark zwei geniale Zauberpässe von Nele und zeigte sich sichtbar erleichtert: "Ich bin froh, dass ich die schwersten aller Würfe im Basketball in einer so wichtigen Phase verwandeln konnte. 1 - gegen-0 -Korbleger sind mental wirklich nicht ohne!". Die 66ers spielten in den letzten Minuten teils etwas hastig, aber sehr selbstbewusst und routiniert. Auf jegliche Korberfolge der Wedelerinnen folgten umgehend die richtigen Antworten. Ab der 37. Minute wechselte die Führung gefühlt im Sekundentakt. Trainerin Nina sorgte mit ihrer (vom Team etwas erzwungenen Einwechslung) für neue Impulse und zwei wichtige Punkte. Bente überzeugte ihr Team und das Publikum mit einem mutigen und zugleich lässigen Floater (der selbst Bente ein Schmunzeln entlockte) und insbesondere Nele und Oschi zeigten, wie wichtig sie für das Team sind. Nele netzte einen Dreier und einen Halbdistanzwurf sicher und wie in solchen Phasen gewohnt, eiskalt ein und Oschi sorgte mit drei erfolgreichen Freiwürfen in der letzten Minute für den knappen, aber verdienten Sieg (52:49). Routine kann man eben nicht lernen (und Bente kann´s auch ohne :) ...

Dennoch ein großes Kompliment an die Damen aus Wedel, die uns mit ihrem schnellen Spiel (und ihren langen Armen) ganz schön ins Straucheln brachten und viele Turnover erzwangen. Wir wünschen Annika Schultz, die einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag (Glückwunsch, ihr drei :) unglücklich auf ihren Arm fiel, gute und schnelle Besserung. Wir hoffen es ist nichts Ernstes!

Mit diesem knappen Sieg sind wir auf den 2. Tabellenplatz gerutscht und wollen diesen bis zum Jahreswechsel punktgleich mit dem Tabellenersten (SCAL) halten. In diesem Sinne - wir freuen uns auf Ahrensburg...FFF!

Für die 66ers spielten: Anne (11), Bente (10), Annika (10, 2*3), Nele (7), Jana und Oschi (je 5), Nina und Lena (je 2), Lea und Elisa, Krusi (unterstützte erkältet das Coaching)