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Wir können auch hässlich...

...entgegen der Erfahrungen aus der letzten Saison, reichen 52 Punkte eben manchmal auch zum Sieg. Mit einem Endstand von 52:49 konnten sich die 66ers am Samstag gegen das junge und sehr schnelle Team des SC Rist Wedel durchsetzen. "FFF" - Fun, fast break und "Fairteidigung" lautete die Parole fürs Spiel, die den 1. Damen zuletzt einige Erfolge bescherte, aber an diesem Abend nicht gänzlich aufging.

Während die jungen Damen in grün-gelb mit einer 100-prozentigen Trefferquote in das Spiel starteten, gelangen den 66ers bis zur dritten Minute nur 100-prozentige Turnover. Doch dann wachten die 66ers, insbesondere defensiv, auf und konnten den Rückstand Punkt um Punkt egalisieren. Insbesondere Bente und Jana machten einen guten Job und kamen während des weiteren Verlaufs des 1. Viertels auf 8 Punkte (1. Viertel: 12:7).

Wedel dagegen wirkte nun bis weit ins zweite Viertel offensiv hilf- und ideenlos und blieb bis zur 18. Minute ohne Korberfolg (15 Min!!!), während die 66ers zwar wenig, aber dafür konstant punkteten. Nach einem kleinen Polster von 14 Punkten (24:10) erlaubten sich die Lüneburgerinnen ein paar Unachtsamkeiten, sodass Wedel bis zur Halbzeit wieder auf 26:19 verkürzte.

Das dritte Viertel startete wie das erste. Wedel zeigte sich treffsicher und gestattete den 66ers lediglich sieben Punkte. Zudem mussten die Heideladies bereits in der 28. Minute den Verlust ihrer Bürgermeisterin Annika verkraften, die das Spielfeld mit ihrem 5. Foul verließ und die Verantwortung somit an ihre Dorfgemeinschaft delegierte und diese mental von der Bank aus unterstützte. 33:34 endete das dritte Viertel aus Sicht der SexySixers, die sich das Spiel gegen starke Risterinnen etwas entspannter vorgestellt hatten.

In der 34. Minute konnten die Damen aus Wedel mit drei Punkten in Führung gehen. Doch nun zeigte sich die Routine der 66ers. Anne verwandelte nervenstark zwei geniale Zauberpässe von Nele und zeigte sich sichtbar erleichtert: "Ich bin froh, dass ich die schwersten aller Würfe im Basketball in einer so wichtigen Phase verwandeln konnte. 1 - gegen-0 -Korbleger sind mental wirklich nicht ohne!". Die 66ers spielten in den letzten Minuten teils etwas hastig, aber sehr selbstbewusst und routiniert. Auf jegliche Korberfolge der Wedelerinnen folgten umgehend die richtigen Antworten. Ab der 37. Minute wechselte die Führung gefühlt im Sekundentakt. Trainerin Nina sorgte mit ihrer (vom Team etwas erzwungenen Einwechslung) für neue Impulse und zwei wichtige Punkte. Bente überzeugte ihr Team und das Publikum mit einem mutigen und zugleich lässigen Floater (der selbst Bente ein Schmunzeln entlockte) und insbesondere Nele und Oschi zeigten, wie wichtig sie für das Team sind. Nele netzte einen Dreier und einen Halbdistanzwurf sicher und wie in solchen Phasen gewohnt, eiskalt ein und Oschi sorgte mit drei erfolgreichen Freiwürfen in der letzten Minute für den knappen, aber verdienten Sieg (52:49). Routine kann man eben nicht lernen (und Bente kann´s auch ohne :) ...

Dennoch ein großes Kompliment an die Damen aus Wedel, die uns mit ihrem schnellen Spiel (und ihren langen Armen) ganz schön ins Straucheln brachten und viele Turnover erzwangen. Wir wünschen Annika Schultz, die einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag (Glückwunsch, ihr drei :) unglücklich auf ihren Arm fiel, gute und schnelle Besserung. Wir hoffen es ist nichts Ernstes!

Mit diesem knappen Sieg sind wir auf den 2. Tabellenplatz gerutscht und wollen diesen bis zum Jahreswechsel punktgleich mit dem Tabellenersten (SCAL) halten. In diesem Sinne - wir freuen uns auf Ahrensburg...FFF!

Für die 66ers spielten: Anne (11), Bente (10), Annika (10, 2*3), Nele (7), Jana und Oschi (je 5), Nina und Lena (je 2), Lea und Elisa, Krusi (unterstützte erkältet das Coaching)

Punkte für das Pflegerdorf in Alstertal gelassen

Leider hat es heute nicht ganz gereicht für den vierten Sieg im vierten Spiel. Denkbar knapp mit 62:60 mussten wir uns heute bei den Damen vom SCAL geschlagen geben. Trotz einer sehr sicheren und angenehmen Anreise fanden wir im ersten Viertel nicht von Beginn an ins Spiel und mussten dies - auch dank einer mal wieder nicht so optimalen Quote- mit 19:13 an die Gastgeberinnen abgeben.
Zu Beginn des zweiten Viertels schafften wir allerdings den Ausgleich und konnten mit einem Punkt vor in die Halbzeit gehen.
Der Beginn des dritten Viertels war dann wieder etwas chaotisch auf unserer Seite und Alstertal konnte durch einen 6:0 Lauf wieder die Führung erobern. Zwar konnten wir das auch im dritten Viertel wieder drehen und mit einer Zwei-Punkte-Führung unsererseits den letzten Abschnitt beginnen. Diesen mussten wir dann aber trotz Kampf und Einsatz mit 4 Punkten an die Gegnerinnen abgeben und so standen mit Abpfiff leider zwei Punkte weniger auf unserer Seite der Anzeige. Ein Foulpfiff für Jana hätte eigentlich noch drin sein müssen... aber - hätte, hätte Fahrradkette...
Alles in allem war es heute ein sehr faires Duell auf Augenhöhe und wir freuen uns schon auf das Rückspiel - dann hoffentlich auch wieder mit unserer Nähmaschine und unserer Gazelle - um die Punkte dann im Pflegerdorf zu behalten. Jetzt haben wir erstmal wieder 3 Wochen Pause, die wir nutzen werden um weiter an unseren Abschlüssen und unserer Transition zu arbeiten.
Sehr erfreulich ist es die Entwicklung von Jana zu beobachten, die sich von Spiel zu Spiel weiter verbessert und auch heute unter dem Korb um jeden Ball gekämpft hat und uns dadurch viele Rebounds sichern konnte. Und auch Bente hat heute gezeigt, dass sie im 1:1 eigentlich niemand halten kann. Also kein Grund die Köpfe hängen zu lassen.

Es spielten und punkteten: Annika 19/2, Bente 14, Jana 10, Nele 9, Lea 4, Anne 4 (eigentlich 8 -leider sind wir uns auch nicht ganz sicher, ob die anderen 4 es auf den Bogen geschafft haben-), Camilla, Elisa, Lena und unsere Trainerkekse Nina und Krusi

3 von 3 - die 66ers können's wieder knapp

Die Damen aus Lüneburg rungen am Samstagabend den direkten Ligakonkurrenten aus Hittfeld in einem sehr intensiven und ausgeglichenen Spiel mit 70:67 nieder. Neben der Freude über den hart erkämpften Sieg- freute man sich darüber hinaus über ein Wiedersehen mit Vivi und dem kleinen Comeback vom Trainer Keks Nina- die sich für dieses Spiel das Trikot überstreifte und somit nicht nur neben dem Platz sondern auch auf dem Platz eine gute Figur ablieferte. Nina war es auch, die nach ihrer Einwechslung das bis dato in der Anfangsphase etwas schläfrig wirkende Team in die richtige Spur führte.
Das Spiel war eigentlich über die gesamten 40 Minuten sehr ausgeglichen- mit einem 38:38 ging es in die Halbzeit. Im dritten Viertel konnte sich Hittfeld dann erstmals etwas deutlicher absetzen (53:60).
In der letzten Viertelpause wurden auf Seiten der 66ers die richtigen Worte gefunden und wir kämpften uns Punkt für Punkt wieder heran und übernahmen nach 38 Minuten wieder die Führung (67:66)- welche wir dann auch nicht mehr wieder hergeben wollten.
Unserer bezaubernden Bürgerbusfahrerin Bechtel war es dann vorbehalten den letzten Punkt des Spiels zu erzielen, da sie 6 Sekunden vor Ende nervenstark den ersten Freiwurf versenkte (70:67) und Hittfeld somit zu einem hektischen 3-Punkte-Wurf zwang. Dieser fand nicht den Weg ins Ziel und somit konnten wir uns über unseren 3ten Sieg freuen.
Oschi Oschmann konnte endlich mal wieder die Nähmaschine zünden und einige Fast Breaks laufen. "Zum Glück fanden die Korbleger in diesem Spiel auch mal wieder ihren Weg in den Korb" - analysierte eine zufriedene Oschi. Weniger zufrieden war sie mit ihrer Freiwurfquote. "Da muss Frau Schröder (Mrs 100% von der Linie) mir im
nächsten Training wohl etwas Nachhilfe geben- ich zeig ihr dann im Gegenzug noch einmal wie groß das Basketballfeld ist ;)."
Unsere jungen Wilden haben wieder einen super Job gemacht- gerade Jana hat unterm Korb viel ackern müssen. Als Mannschaft sind wir in den entscheidenden Momenten ruhig geblieben und haben mit viel Einsatz und Herz unsere Erfahrung ausspielen können.
Es scheint als würde sich unser "Rumgehüpfe" auf den Treppen auszeichnen, da wir in den ersten 3 Spielen sehr konzentriert agieren und zu unserer Verwunderung noch kein Katastrophenviertel aufs Parkett gelegt haben- das darf und soll natürlich so bleiben.
Nächste Woche wartet auch schon der nächste schwere Brocken aus Hamburg auf uns. SCAL ist ein sehr eingespieltes Team- welches zurecht seit Jahren um die Meisterschaft spielt. Hier müssen wir an unsere bisherigen Leistungen anknüpfen und weiterhin Teambasketball spielen, um die Punkte nach Lüneburg mitnehmen zu können.

Es spielten und siegten:
Oschi 17, Annnika 15/4, Nele 9/1, Lea 8, Jana 8, Nina 5, Lena 5, Anne 3, Camilla, Krusi, Elisa

Gute Defense und Bürgermeisterin zaubern 66ers zum Sieg

Einen weiteren Katersieg konnten die 66ers am Samstagabend gegen die Harburg Baskets einfahren. Coach Kreiselmaier bewies ein gutes Händchen bei der Auswahl der ersten Fünf und so konnten die 66ers gleich mit einem 9:0 in die Partie starten, wobei alle Punkte von den Youngsters der Oldies, Bente, Lea und Jana erzielt wurden.
Dank einer starken Defensive gelangen uns im ersten Viertel viele Ballgewinne und den Harburgerinnen nur ein einziger Feldkorb. Somit endete dies mit 19:4. Zu Beginn des zweiten Viertels erlaubten wir uns die einzige Schwächephase des Spiels und ließen Harburg noch einmal auf 8 Punkte herankommen. Aber - eine deutliche Steigerung zur letzten Saison - wir ließen uns dadurch nicht von unserem Spiel abbringen und bauten unseren Vorsprung ab der 16. Minute kontinuierlich aus. Auch in der Halbzeit fand Coach Kreiselmaier mit ihrer ruhigen und doch bestimmten Art die richtigen Worte um uns auf den Rest des Spiels einzustellen. Mit 40 zu 21 ging dann auch die zweite Halbzeit deutlich an uns und wir beendeten unser zweites Spiel in dieser Saison mit dem zweiten Sieg.
Garant dafür war eine starke Teamleistung, wobei jeder für den anderen gelaufen ist und sich alle Spielerinnen in die Punkteliste eintragen konnten. Neben unseren Youngsters Bente, Lea und Jana glänzte Bürgermeisterin Annika Schröder mit 21 Punkten und einer makellosen Freiwurfbilanz (11/11). "Ich freue mich, dass ich so viele Freiwürfe bekommen habe. Es wirft ja schließlich nicht jeder so eine Quote. Wie taktisch klug der Gegner hier agiert hat sei mal dahingestellt" sagte sie sichtlich zufrieden nach dem Spiel.
Am nächsten Samstag treffen wir mit Hittfeld allerdings auf einen Gegner anderen Kalibers und so heißt es die Trainingswoche vor allem dafür zu nutzen um an unserer leichten Korblegerschwäche und am Rebounding zu arbeiten.

Die weiteren Punkte:
Nele 10, Lea 9, Oschi 8, Camilla und Bente 6, Jana 5, Lena 4, Anne und Elisa 2

Routine kann man nicht lernen - die sexy sixers geben Gas!

Am Samstag Abend starteten wir vor heimischen Publikum mit unserem ersten Heimsieg (69:20) gegen den EBC Rostock in die neue Saison. Die Stimmung war gut und die Mannschaft in voller Besetzung, fit und motiviert. Routinier Annika Schröder fackelte regelrecht ein Feuerwerk an Dreiern im ersten Viertel ab und schickte uns mit ihren 11 Punkten im ersten Viertel in die richtige Spur.
In der Defense bauten wir frühzeitig Druck auf, wodurch wir uns einige Ballgewinne und schnelle Punkte erarbeiten konnten. In der Mitte des zweiten Viertels stellte Rostock dann allerdings auf eine Zonen-Verteidigung um, womit wir bis zur Halbzeit arge Probleme hatten und daher fünf Minuten lang keinen Punkt erzielen konnten. Bei einem Stand von 39:9 wechselten wir also die Seiten. Dank einer guten Halbzeitansprache von Krusi und Nina hatten wir wieder Ideen im Kopf, um die Zonen-Verteidigung der Rostocker auszuspielen. Es entstanden ein paar wirklich schön ausgespielte freie Würfe und Korbleger. Am Ende hieß es also: Erstes Spiel, erster Sieg - so kann es weiter gehen.
Besonders hervorzuheben ist hierbei die konstante Leistung von Silja Geidies, die in jedem Viertel Punktete und damit Top Scorerin mit 24 Punkten wurde. Erfreulich ist auch, dass bis auf Krusi (Danke fürs Coaching) alle Spielerinnen Spielzeit erhielten und die Youngsters Lea und Jana, sowie unsere Austauschstudentin Elisa gut ins Team integriert werden konnten und tolle Akzente setzten!
Ein weiterer Dank geht außerdem an Nina für die gute Vorbereitung und das abwechslungsreiche und fordernde Training.
Die Oldies but Goldies haben jetzt 5 Wochen Pause und nun gilt es bis zu unserem nächsten Heimspiel am 29. Oktober gegen Harburg daran zu feilen, was gestern noch nicht optimal lief.

Für den MTV Lüneburg spielten:
Geidies (24), Schröder (14/4), Oschi Oschmann (8), Bechtel (6), Jung (6), Burda (4), Schmidt (4), Wiese (3), Daneri, Kruse, Röbber.